Das Haus...
Im 13ten Jahrhundert als Heim für anheuernde Matrosen gebaut, dient das Gebäude wie eh und je als Ort der Gastlichkeit für Einwohner und Besucher der Stadt Köln. Das unter Denkmalschutz stehende Haus wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach restauriert und blieb während der Weltkriege von Zerstörungen verschont.
Treppen und Türen von Anno dazumal erinnern auch heute an die Sage der legendären "Heinzelmännchen von Köln", die von unserem Rheinufer aus für immer die Stadt verlassen haben. Alte Kochkunst, vererbte Rezepte und überlieferte Zubereitungsarten zeigen hier die Kölner Küche von ihrer besten Seite.
Warum hier das Bier, der Schnaps und die Hausmacher-Bratwurst schon seit langer Zeit am Meter serviert werden, ist eine Frage, die der alte Laternenmann wie folgt beantwortet: es lag daran, dass anders gemessen wurde! Für jeden verständlich und sichtbar! Es gab die Elle, einen Hand- oder Daumenbreit und auch mit einem Meter-Bier wurde gemessen. Erfreut sich der Meter Bier jedoch größter Beliebtheit bei Ur-Kölnern als auch bei Gästen aus allen Herren Ländern.
Außerdem: in jenen Tagen, als noch nicht jeder lesen konnte und es keine Zeitungen gab, haben Lohnschreiber Nachrichten und Anzeigen auf Meterbretter geschrieben. So konnten Tagelöhner, Stapelarbeiter und Matrosen, die am Pier auf Arbeit warteten, für wenige Heller den betuchten Gästen im Haxenhaus ihre Arbeitskraft andienen.
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Verkehrsanbindung
Vom Hauptbahnhof Ausgang Dom Seite über die Dom- Platte in die Altstadt und dann am Rhein entlang. Mit der 1,7 oder 9 Haltestelle Heumarkt - 3min Fußweg.

