Typisch Kölsch, Mehr Kölsch geht nicht!

Es gibt unzählige kölsche Lieder, die die Stadt Köln und ihre Eigenheiten besingen. Und unsere unvergleichliche Liebe zur schön(st)en Domstadt am Rhein ist weit über die Stadtgrenzen bekannt. Doch was genau ist es, was dieses Lebensgefühl ausmacht? In unserer Kategorie „Typisch kölsch“ gehen wir den Dingen auf den Grund, graben in der Stadtgeschichte, durchforsten alte urbane Mythen und beleuchten dabei die Stadt Köln samt all ihrer Besonderheiten von allen Seiten. Kommen sie mit auf diese Reise und lernen sie dieses unverwechselbare Köln Stück für Stück näher kennen. Sie werden es nicht bereuen, versprochen ;)

  • Typisch kölsch... der Kölner Dom

    Der Kölner Dom ist Kölns Sehenswürdigkeit schlechthin und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Unzählige Touristen kommen tagtäglich nach Köln, um die drittgrößte Kirche der Welt zu bestaunen. Ganze 157 m hoch ist der Kölner Dom. (Das entspricht in etwa einem Haus mit 53 Stockwerken.) Aber wie kam es dazu, dass in Köln eine so große Kirche gebaut wurde? Höchste Zeit, das Herz unserer Stadt sowie dessen Geschichte etwas genauer zu betrachten.

  • Typisch kölsch...Kölsche Küche

    "Jot esse un drinke hält Liev un Siel zesamme!" 

    In Köln gibt es für viele Situationen und Gegebenheiten viele schöne Sprichwörter, doch diese Redewendung gehört wohl mit zu unseren liebsten. Denn genau dieser kleine Satz offenbart einen wundervollen wie entscheidenden Wesenszug der Kölner - ihre große Liebe zum leiblichen Genuss und der Glaube daran, dass eben dieser Genuss von gutem Essen und Trinken Leib und Seele zusammen hält. In Köln kann man nach Herzenslust schlemmen und wunderbar gesellig bei einem Glas Kölsch zusammensitzen. Kein Wunder also, dass uns das im wahrsten Sinne des Wortes schmeckt.

    Wenn sie nun in Köln auf der Suche nach einem Restaurant sind, um in uriger Atmosphäre einkehren und lecker essen zu können, sind sie bei uns im Haxenhaus genau richtig. Denn wir liegen nicht nur wunderschön in der Kölner Altstadt direkt am Rhein, sondern bei uns erwartet sie eine schmackhafte gutbürgerliche Küche mit kölschen Klassikern wie selbstverständlich der Haxe, Suurbrode met Ädäppelsklöös un rude Kappes, Himmel un Äd met Blootwoosch, suure Kappes, Flönz... und und und. Wenn sie jetzt die letzten Augenblicke nur noch Bahnhof verstanden haben, dann bleiben sie dran. Nach dem Klick bringen wir Licht ins Dunkel.

  • Typisch kölsch... das Kölsch

    Kölsch ist die einzig Sprache, die man trinken kann! Doch wie kam der Kölner zu seinem liebsten Bier?

    Die Ursprünge des Kölsch* sind sagenumwunden und reichen zurück bis ins Jahr 873. Die erste schriftliche Erwähnung eines Kölner Brauer namens Henricus Medebruwer aus der Bechergasse stammt von 1285. Dann dauerte es noch mal 100 Jahre bis sich 1396 die Zunft der Kölner Brauer gründete. Doch was dort gebraut wurde, war noch nicht das Kölsch wie wir es heute kennen. Damals fügten nämlich die Bierbrauer Grut - eine Mischung aus verschiedenen Kräutern - anstatt Hopfen hinzu und setzen ohne Hefe auf eine natürliche Vergärung.

  • Typisch kölsch... Jede Jeck is anders

    Mit Köln verbinden wir nicht nur den Kölner Dom, den Karneval und das Kölsch, sondern eben auch die kölsche Sprache. Doch gerade für Imis (= Zugezogene) ist nicht immer leicht zu verstehen, was der Kölsche an und für sich tagtäglich von sich gibt. Aus diesem Grund widmen wir uns heute einer weiteren kölschen Redensart im Rahmen unserer Reihe "Typisch kölsch...", die zweifelsfrei mit zu den beliebtesten in Köln gehört: 

    Jede Jeck is anders!

  • Typisch kölsch... Et hätt noch immer jot jejange

    Dass sich der Kölner an und für sich ohne seine besonderen Eigenheiten nicht ganz vollständig fühlen würde, haben wir bereits an dieser Stelle betont. Manche Dinge kann man jedoch nicht häufig genug sagen. Somit geht es heute weiter mit unseren kölschen Redewendungen im Rahmen unserer Reihe "Typisch kölsch...". Denn auch das 3. Gesetz des Kölschen Grundgesetztes wird nicht nur viel zitiert, sondern gibt auf anschauliche Weise Einblicke in das zuversichtliche Gemüt eines typischen Kölners.

  • Typisch kölsch... Et kütt wie et kütt!

    Die Kölner lieben ihre Eigenheiten. Und dazu zählen kölsche Sprüche ganz besonders. Ne echte Kölsche hat schließlich immer einen passenden Spruch parat. 

    Auf Imis mögen diese Sprüche manchmal etwas schroff, deplatziert und wenig feinfühlig wirken. Doch im Grunde sind sie alles andere als das. Sie geben vielmehr Aufschluss über die herzliche und positive Lebenseinstellung der Kölner und spenden gerade an den Stellen Trotz, an denen er oftmals gebraucht wird. Denn...et küt wie et kütt!

  • Typisch kölsch... das Kölschglas

    Dass wir Kölner für die Größe unserer Kölschgläser das ein oder andere Mal belächelt werden, ist überhaupt keine Seltenheit. Reagenzglas ist eine der gerne verwendeten, spöttischen Bezeichnung. Schließlich hat eine handelsübliche Kölschstange - wie wir sie hier in Köln offiziell nennen - gerade einmal ein Fassungsvermögen von 0,2 l und das ist im Vegleich zu anderen Biergläsern verhältnismäßig wenig.

    Doch davon lassen wir uns längst nicht den Spaß verderben, schon gar nicht den am Biertrinken. Denn das ist nicht ohne Grund so gekommen.

  • Typisch kölsch... Der Bierdeckel

    Sie haben absolut recht, wenn sie sich jetzt fragen, was an einem Bierdeckel denn nun typisch kölsch sein soll. Schließlich gibt es die überall dort, wo Bier getrunken wird! Doch in Köln ist der Bierdeckel nicht bloß Unterlage für das Bierglas, sondern erfüllt darüber hinaus noch weitere Funktionen.

  • Typisch kölsch... Flönz

    Sach ens Blootwoosch - Flönz!*

    Flönz? Was? Wer nicht gerade aus dem Rheinland kommt, könnte in der Tat Schwierigkeiten mit dieser Begrifflichkeit haben. Sie wissen ja: Kölsch ist die einzige Sprache, die man auch trinken kann...Damit sie in Zukunft besser Bescheid wissen, hier eine kleine aber feine Erläuterung!

  • Typisch kölsch... die Kranhäuser im Rheinauhafen

    Die Kranhäuser sind das Wahrzeichen des Rheinauhafens, und aus dem Kölner Stadtpanorama nicht mehr wegzudenken. 

    Der Kölner Rheinauhafen hatte seine Funktion als Rheinhafen verloren, weswegen der Rat der Stadt Köln am 13. Juli 1976 die Umwandlung des Hafengeländes beschloss. Dazu gehörte zum einen die Sanierung von teilweise denkmalgeschützten alten Hafenbauwerken. Zum anderen aber auch der Neubau von Wohn- und Geschäftshäusern. Und eben genau dazu gehören die vom Aachener Architekten Alfons Linster und dem Hamburger Architekturbüro Bohe, Richter, Teherani entworfenen Kranenhäuser.

  • Typisch kölsch... Groß St. Martin

    Sie blitzen über den Dächern der Stadt empor und recken sich gen Himmel. Die vielen Kirchturmspitzen, ohne die das unverkennliche Stadtbild der Kölner Innenstadt nicht zu denken wäre. Köln ist eine Stadt mit vielen Kirchen, darunter zwölf große romanische. Eine davon ist Groß St. Martin. Die romanische Kirche direkt am Rheinufer neben Wohn- und Geschäftshäusern in der Kölner Altstadt gelegen prägte schon die Skyline Kölns, als mit dem Bau des heutigen Kölner Doms noch gar nicht begonnen wurde. Die dreischiffige Basilika mit ihrem kleeblattförmigen Ostchor und dem prägnanten quadratischen Vierungsturm zählt heute nach wie vor neben dem Kölner Dom zu einem der markantesten Wahrzeichen des Kölner Stadtpanoramas.

  • Typisch kölsch... Pop-Art am Neumarkt

    Die Eistüte am Kölner Neumarkt ist stadtbekannt. Eigens für die im Jahr 2001 neu entstandene Neumarktgalerie wurde dieses Kunstwerk von niemand Geringerem als dem Ehepaar Claes Oldenburg und Coosje van Bruggen konzipiert. Im März dieses Jahres legte die umgestülpte, überdimensionale Eistüte den langen Weg von San Francisco per Schiff durch den Panama-Kanal über den Atlantischen Ozean und schließlich den Rhein bis nach Köln zurück. Bis heute ist sie an ihrem prominenten Platz auf einer der Gebäudeecken der Einfkaufspassage zu bestaunen.

  • Typisch kölsch...Die Hohenzollernbrücke

    Die Hohenzollernbrücke ist eine der sieben Rheinbrücken und liegt direkt im Herzen der Stadt am Kölner Dom. Sie wurde von 1907 bis 1911 errichtet und ersetzte die Dombrücke, die die Anforderungen des stetig zunehmenden Eisenbahnverkehrs, im wahrsten Sinne, nicht mehr stämmmen konnte. Das Bemerkenswerte an dem Bauwerk der Kaiserzeit ist, dass es unter laufendem Betrieb der Vorgängerbrücke gebaut wurde und diese Stück für Stück ersetzte. Am 22. Mai 1911 wurde die Hohenzollernbrücke durch Kaiser Wilhelm II. eingeweiht.

  • Typisch kölsch... Warum unsere Haxe "Augustus" heißt

    Es ist kein Geheimnis, dass wir Kölner unsere Stadt mit alle ihren - zum Teil durchaus verwunderlichen - Eigenarten aufrichtig lieben. Ganz im Gegenteil. Es gibt wohl kaum ein Fleckchen in Deutschland, in dem der Lokalpatriotismus der Menschen so ausgeprägt ist wie bei uns in Kölle. Und genau darauf sind die Kölner besonders stolz. So wie auf die jahrtausendealte Geschichte der Stadt, die bis ins Jahr 50 n. Chr. zurückreicht.

  • Typisch kölsch... Himmel un Äd met Blootwoosch

    Unter den zahlreichen typisch kölschen Gerichten ist keines so bekannt wie Himmel un Äd met Blootwoosch. Das traditionelle Gericht, welches aus Kartoffelpüree, Apfelmus und Blutwurst besteht, ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Und eben typisch kölsch!

  • Typisch kölsch... Rheinischer Sauerbraten

    Typisch kölsche Gerichte gibt es viele. Aber keines passt wohl so gut zur kommenden Winterzeit wie der Rheinische Sauerbraten. Oder wie man in Köln zu sagen pflegt: Suurbrode! Der Rheinische Sauerbraten wird mehrere Tage in einer Marinade aus Essig, Wasser oder Wein, Zwiebeln sowie Gewürzen wie etwa Lorbeer, Gewürznelken und Pfefferkörnern eingelegt und dann geschmort. Variationsmöglichkeiten gibt es dabei viele. Traditionell wurde der Schmorbraten aus Pferdefleisch hergestellt.

  • Typisch kölsch... Elfter im Elften

    Warum die Karenvalssession jedes Jahr offiziell schon am 11.11. um 11:11 Uhr eingeläutet wird, haben sich bestimmt schon einige von Euch gefragt. Wo doch der Straßenkarneval erst im Februar gefeiert wird. Sicherlich hat dieser genaue Zeitpunkt im November auch etwas mit der in Köln vielbedeutenden Schnappszahl "Elf" zu tun. Aber das allein reicht als Erklärung nicht aus.

  • Typisch kölsch... Schäl Sick

    In Köln weiß so gut wie jeder, was mit dem Ausdruck Schäl Sick gemeint ist. Und auch wenn dies durchaus despektierlich klingt und sich die Kölner damit immer wieder ihren Spaß erlauben, ist es nicht so böse gemeint und muss mit der richtigen Portion an kölscher Ironie verstanden werden. Denn mit der Schäl Sick ist nichts Geringeres gemeint als die rechte Rheinseite.

  • Typisch kölsch... der Colonius

    Kein Stadtpanorama kommt mehr ohne ihn aus! Denn der Colonius gehört mittlerweile genaus so zur Silhouette der Stadt Köln wie der Kölner Dom. Erbaut im Jahr 1978, wurde der an der Inneren Kanalstraße liegende Fernmeldeturm später dann am 3. Juni 1981 eingeweiht. Er ist der höchste Fernsehturm Nordrhein-Westfalens und der siebthöchste in Deutschland.

  • Typisch kölsch... der Fischmarkt

    Der Fischmarkt in Köln ist direkt am Rhein in der historischen Altstadt gelegen. Seine Ursprünge gehen zurück bis zu den Anfängen des 12. Jahrhunderts. Bereits 1100 gab es erste Bebauungen auf dem Gelände der damaligen Benediktinerabtei, dem Stift Groß St. Martin. Schon damals wurde dort Fischhandel betrieben, der mit den Jahren immer mehr an Bedeutung gewann. Denn durch das Stapelrecht, welches Köln im Jahr 1259 erhalten hat, waren auch die reisenden Fischhändler aus Holland dazu verpflichtet, ihre Fische für drei Tage den Kölner Bürgern feilzubieten.