Typisch kölsch… Pop-Art am Neumarkt

Die Eistüte am Kölner Neumarkt ist stadtbekannt. Eigens für die im Jahr 2001 neu entstandene Neumarktgalerie wurde dieses Kunstwerk von niemand Geringerem als dem Ehepaar Claes Oldenburg und Coosje van Bruggen konzipiert. Im März dieses Jahres legte die umgestülpte, überdimensionale Eistüte den langen Weg von San Francisco per Schiff durch den Panama-Kanal über den Atlantischen Ozean und schließlich den Rhein bis nach Köln zurück. Bis heute ist sie an ihrem prominenten Platz auf einer der Gebäudeecken der Einfkaufspassage zu bestaunen.

Claes Oldenburg begann in den 1950er Jahren damit, banale Alltagsgegenstände, wie Wäscheklammern, Tortenstücke oder Federbälle, in übermäßigen Dimensionen zu formen. Darüber hinaus ist er für seine ironischen Kommentare zu Konsum und Warenwelt bekannt. Er zählt neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein zu den großen Vertretern der Pop-Art.

Der „Dropped Cone“, wie dieses Kunstwerk im Original betitel ist, besteht aus Urethanschaum sowie Fiberglas und wiegt um die drei Tonnen. An die zwölf Meter ragt das Hörnchen über das Dach der Neumarktgalerie hinaus und kostete 3.000.000 DM . Die Spitze der Eistüte soll dabei an die Kölner Kirchtürme erinnern. Denn die beiden Künstler hatten sich nach Sichtung der Kölner Skyline auf Postkarten und Souvenirs dazu entschieden, dass Köln eine Stadt der Kirchtürme sei. Ursprünglich waren angeblich in Anlehnung an den Kölner Dom zwei Eistüten geplant.

Die Eistüte am Neumark ist ein guter Beweis dafür, wie lohnenswert es sein kann, häufiger Mal nach oben zu schauen. Bestaunen sie dieses eindrucksvolle Kunstwerk und schlendern sie danach in nur 10 gemütlichen Gehminuten zu uns ins Haxenhaus. So finden sie ganz leicht zu uns!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

four + 7 =