Typisch kölsch… Groß St. Martin

Sie blitzen über den Dächern der Stadt empor und recken sich gen Himmel. Die vielen Kirchturmspitzen, ohne die das unverkennliche Stadtbild der Kölner Innenstadt nicht zu denken wäre. Köln ist eine Stadt mit vielen Kirchen, darunter zwölf große romanische. Eine davon ist Groß St. Martin. Die romanische Kirche direkt am Rheinufer neben Wohn- und Geschäftshäusern in der Kölner Altstadt gelegen prägte schon die Skyline Kölns, als mit dem Bau des heutigen Kölner Doms noch gar nicht begonnen wurde. Die dreischiffige Basilika mit ihrem kleeblattförmigen Ostchor und dem prägnanten quadratischen Vierungsturm zählt heute nach wie vor neben dem Kölner Dom zu einem der markantesten Wahrzeichen des Kölner Stadtpanoramas.

Groß St. Martin steht auf äußerst geschichtsträchtigen Grundmauern. Die Fundamente beherbergten im 1. Jahrhundert eine Sport- und Schwimmanlage für römische Soldaten. Einst noch beidseitig von Rheinwasser umspült. Im daraufolgenden Jahrhundert sorgte der wirtschaftliche Aufschwung Kölns dann dafür, dass aus dem Erholungszentrum eine Lagerhalle für den Warenumschlag am Rheinhafen wurde.

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400 Jahre später erst bauten die Franken auf den im Krieg zerstörten Mauern eine Kirche, die im 5. Jahrhundert dem heilgen St. Martin geweiht wurde. Nach dem  Kölner Großbrand entstand von 1150 bis 1240 der heutige romanische Bau des Benediktinerklosters Groß St. Martin.  Die alten Fundamente sind heute weitesgehend freigelegt und im Inneren der Kirche zu bestaunen. Darüberhinaus gibt es viele weitere kunsthistorische Highlights zu entdecken.

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Und schließlich hat man sich nach der Kultur mindestens ein oder zwei Kölsch und ein kleine Stärkung verdient! Das Haxenhaus liegt nur einen Katzensprung entfernt. Kehren sie nach ihrem kulturellen Ausflug bei uns ein. Wir freuen uns auf ihren Besuch!

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